Füllungen

Perfekte Füllung für jedes Loch

Wann ist eine Zahnfüllung notwendig?

Sind erst einmal Löcher also Kavitäten im Zahn entstanden, sollten sie möglichst schnell gefüllt werden. Nur eine Zahnfüllung erhält die normale Funktion des Zahnes und verhindert, dass weitere Bakterien in den Zahn eindringen. Je nach Lage des Loches und Ihren ästhetischen Ansprüchen kann der Zahnarzt dazu unterschiedliche Materialien verwenden. Zahnfüllungen werden umgangssprachlich auch Plombe oder Zahnplombe genannt.

Indikationen für eine Füllungstherapie sind:

  1. Kariesschäden (das klassische „Loch im Zahn“)
  2. Abgebrochene/herausgebrochene Stellen´
  3. Erosionsschäden (z. B. durch Säuren angegriffener oder sehr stark abgenutzter Zahnschmelz)
  4. Zahnhalsschäden (z. B. Zahnhalskaries oder Defekte durch zu starkes Zähneputzen)
  5. Zahnschäden durch Bruxismus (Zähneknirschen)

Falls Sie eines oder mehrere dieser Anzeichen bei sich feststellen, könnten Sie eine Zahnfüllung benötigen, sollten Sie einen Termin in einer unseren Zahnarztpraxis ausmachen, um die Sache genauer untersuchen lassen:

  • Der Zahn reagiert besonders empfindlich bei Kälte, Hitze, Süßem oder Saurem
  • Sie können mit der Zunge ein Loch oder eine andere Unregelmäßigkeit erfühlen
  • Sie sehen eine ungewohnte Verfärbung
  • Der Zahn ist druck- oder berührungsempfindlich
  • Sie registrieren bei sich ungewohnten Mundgeruch oder haben einen schlechten Geschmack im Mund
  • Sie bemerken bereits ziehende oder pochende Schmerzen

Zahnfüllungen: Arten und Materialien:

 

Amalgam ( wird nicht mehr verwendet)

Während früher die Zähne generell mit Amalgam gefüllt wurden, muss sich heute niemand mehr mit der nicht ästhetischen und wegen möglicher Gesundheitsrisiken diskutierten Legierung abfinden. Inzwischen gibt es ebenso belastbare zahnfarbene Füllungsmaterialien. Sie heißen zahnfarbene Kunststofffüllungen. Man unterscheidet Kompomer- und Kompositfüllungen. Kompositfüllungen sind Hightech­-Verbundwerkstoffe und qualitativ höherwertig als Kompomerfüllungen.

Amalgam ist ein Materialmix aus Silber, Zinn, Kupfer und Quecksilber und einer der ältesten zahnärztlichen Werkstoffe. Es hält auch hohe Kaudrücke aus, ist langlebig und in aller Regel gut verträglich. Dennoch sind Amalgamfüllungen wegen ihres Quecksilberanteils nicht unumstritten. Zum vorsorglichen Gesundheitsschutz wird Amalgam darum bei Kindern, schwangeren Frauen und Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen nicht eingesetzt.

Komposit

Füllungen aus Komposit werden umgangssprachlich oft als Kunststoff-Füllungen bezeichnet. Moderne Komposite bestehen jedoch zu rund 80 Prozent aus keramischen Feilungen bzw. Füllpartikeln (z. B. Kieselsäuresalz, feine Glasteilchen) und nur zu rund 20 Prozent aus Kunststoff. Somit sind zahnfarbene Kompositfüllungen keramischen Füllungen recht ähnlich. Sie sind langlebig, formstabil und wegen der guten Ästhetik auch zum Versorgen von Schneidezähnen, Eck- und Seitenzähnen geeignet.

Bei kleinen Kariesschäden reicht meist eine einfache Kompositfüllung. In größere bzw. tiefere Löcher kann die Ärztin bzw. der Arzt eine geschichtete Kompositfüllung einbringen. Auch das ist in einer einzigen Behandlungssitzung möglich. Um die natürliche Zahnfarbe perfekt nachzubilden, können die Kompositschichten verschiedene Farbintensitäten aufweisen .

Gold

Gold-Inlays werden meist dann eingesetzt, wenn Kaudruck und Belastung zu groß für Amalgam oder andere Füllungsmaterialien sind. Auch bei Allergien, Unverträglichkeiten oder Bedenken gegenüber Amalgam und Kunststoff kann Gold verwendet werden. Sie können für eine bessere Ästhetik keramisch verblendet werden, jedoch bleibt dabei aus technischen Gründen ein feiner, goldener Rand sichtbar.

Keramik

Einlegefüllungen  aus Keramik werden wie Gold-Inlays im Dentallabor gefertigt und dann in den vorbereiteten Zahn eingeklebt. Sie punkten mit hervorragender Ästhetik und Körperverträglichkeit , sind jedoch aufgrund ihrer extremen Härte bei sehr starken Belastungen eher bruchgefährdet als Füllungen auf Metall- oder Kunststoffbasis.

Glasionomerzement (GIZ) und Kompomer

Diese beiden Füllungswerkstoffe werden vor allem für Provisorien , Unter- bzw. Aufbaufüllungen und als Ersatz für Amalgam in der Kinderzahnheilkunde eingesetzt. Mittlerweile werden Füllungen aus GIZ häufiger auch als Dauerlösungen eingesetzt, denn das Material wurde in den letzten Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Heute gibt es verbesserte Glasionomere, die mit einem speziellen Lack überzogen sind und sehr gut an den Zähnen haften. Allerdings nutzt sich auch der weiterentwickelte GIZ schneller ab als andere Füllungsmaterialien.

Kompomer ist eine Mischung aus Glasionomerzement und Komposit. Durch den Kompositanteil erhöhen sich die Abriebfestigkeit und Bruchstabilität der Füllung, so dass sie sich langsamer abnutzt und länger hält. Zudem ermöglichen Kompomerfüllungen eine bessere Ästhetik.

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